April 12, 2007...1:56 Uhr nachmittags
Ein Amerikanisches Fruehstueck
Wir haben die Reise von San Francisco nach Los Angeles angetreten, erste Nacht haben wir in Monterey geschlafen. Eine auf ihre Weise interessante, kleine und ruhige Stadt, eher langweilig. Am Morgen, auf dem Weg nach Santa Barbara jedenfalls faellt uns ein kleines Lokal auf, ich glaube, dass es noch in Monterey war. Ein ‘Fruehstueckslokal’, dass auch alle anderen, zum Leben notwendigen Mahlzeiten anbietet. Wir haben uns in eine, mit tuerkisem Plastik ueberzogene Sitzecke gesetzt. Wir dachten wir befinden uns in ‘Luke’s Diner’ der West Kueste, fuer die von euch, die Gilmore Girls schauen. Maenner, die, mit der Bedienung flirtend ihre ’scrambled eggs’ essen, Ehepaare die in sich geschlossen ihre Pancakes mit Sirup uebergiessen. Der Charme des Café’s war unvergleichbar, mit keinem der noch so kultigen Restaurant vergleichbar, in denen ich bis jetzt war – und sei es das ueberbewertete Corvette Diner. Meine Bestellung sieht man auf dem Bild oben rechts, Pancakes mit Ahorn-Sirup, Erdnussbutter und Marmelade. In der Ecke sind ’scrambled eggs’, ‘bacon’ und ‘toast’ zu sehen. Gekroent mit Café, der der Theorie meiner Mutter zur Folge entweder wirklich gut war, oder sie sich nur an die Suppe gewoehnt hat, die einem hier auch noch staendig nachgefuellt wird.
Besagter Café wurde uns von Jamie, der bezaubernden Bedienung serviert, die in ‘Bob’s Diner’ schon lange genug serviert, um jeden zu kennen. Die meisten sind regelmaessige Gaeste, so genannte ‘regulars’.
“So those regulars, they come once a day?”
“Yeah, some of them. Some come twice, three times..”
Ein ‘regular’ mit dem ich mich unterhalten habe,meinte, er ist einer von denen, die zwei, auch drei mal am Tag hier essen. Er erschien wohl genaehrt, wobei mir seit langem das erste mal der Gedanke kam – genau als mir ein Viertel Pancake, getunkt in Sirup, bestrichen mit salziger Butter und gekroent mit Erdnussbutter auf der Zunge zergangen ist – vielleicht ist es das Wert, sich einen gemuetlichen Bauch anzuessen im Austausch fuer dieses Fruehstueck.
Satt sind wir am Highway no.1 runter nach Santa Barbara gefahren, und weiter nach L.A. – wo ich gerade auch bin. Bericht zu Santa Barbara gibts nicht, aber Bilder in meinem Album, zu dem gehts hier und Santa Barbara hier.
martin
5 Kommentare
April 12, 2007 um 3:25 Uhr nachmittags
martin ich bewundere dich wegen deinem schreibstil
fesselnder als jedes buch
wo geht die reise denn nun noch hin?
April 12, 2007 um 3:26 Uhr nachmittags
ach ja noch was ^^ … plagt dich der heuschnupfen in den USA genauso wie hier?
remember die geile aktion in kurs “peter nimm auch ma ne nase voll…”
April 12, 2007 um 9:53 Uhr nachmittags
Danke Peter, jetzt sollte auch das groebste an Rechtschreibfehlern beseitigt sein.
Die Reise ist in L.A. so ziemlich zu ende, weiter gehts nur ins nahe gelaegene San Diego, nach hause - quasi.
Heuschnhupfen hab ich so ein bisschen, Augen traenen hin und wieder. Aber Kurs B *erinnerungen schwelg*
martin
April 13, 2007 um 2:29 Uhr nachmittags
hach jaaaaaa des warn halt no zeiten
die aktion war des einzig wahre …

wie kaputt ich danach war xD
nix mehr gesehn vor lauter tränen etc … so geniaaaaal
hach martin ich vermiss solche aktionen
hab heut übrigens daya getroffen
was erzählst du der eig für en schund?! tztztz
April 19, 2007 um 11:38 Uhr nachmittags
[...] Beitrag ‘Amerikanisches Frühstück‘ schreibt Martin zu seiner Reise in den USA: Am Morgen, auf dem Weg nach Santa Barbara [...]
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